
Kältezonen bei Infrarotheizungen: Ursachen und Prüfmethoden
, von Warmteshop, Lesezeit: 3 Minuten

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Bei kalten Stellen müssen zunächst Abdeckung, Platzierung, Steuerung und Wärmeverlust überprüft werden. Dieser schrittweise Plan hilft Ihnen, die Ursache zu ermitteln, bevor Sie weitere Paneele kaufen.
Eine kalte Stelle in Ihrer Infrarotheizung bedeutet nicht automatisch, dass Sie ein zusätzliches Paneel benötigen. Prüfen Sie zunächst, wo Sie Wärme erwarten, welche Fläche das Paneel abdeckt und wie der Raum gesteuert wird. Je nach Konfiguration oder Einstellung kann eine andere Lösung als zusätzliche Anschlusskapazität erforderlich sein.
Suchen Sie zunächst einen allgemeinen Überblick? Lesen Sie unsere sieben Nachteile der Infrarotheizung und die Auswahlcheckliste. Im Folgenden gehen wir näher auf einen wichtigen Punkt ein.
Achten Sie darauf, wo und wann es sich zu kalt anfühlt. Ist nur der Arbeitsbereich unangenehm warm oder bleibt der gesamte Raum unter der gewünschten Temperatur? Tritt das Problem hauptsächlich bei Wind, nach längerer Abwesenheit oder bei geöffneter Tür auf? Diese Beobachtungen helfen, zwischen lokalem Komfort und unzureichender Wärme für den gesamten Raum zu unterscheiden.
Fertigen Sie eine einfache Skizze an, die das Paneel, Fenster, Türen, Sitzbereiche und größere Möbelstücke zeigt. Geben Sie außerdem die Deckenhöhe und die Montageposition an. Verschieben Sie ein fest montiertes Paneel erst, nachdem die Installation und der Anschluss geprüft wurden.
Die Strahlungswärme wird durch Hindernisse zwischen dem Paneel und Ihrem Komfortbereich beeinflusst. Ein Schrank, eine Trennwand oder ein großer Tisch können die direkte Reichweite einschränken. Vergleichen Sie daher den Komfort an Ihrem aktuellen Standort mit einem Ort, an dem Sie freie Sicht auf das Paneel haben.
Halten Sie das Gerät gemäß der Bedienungsanleitung frei. Decken Sie es nicht ab und verwenden Sie keine eigenen Reflektoren oder sonstige Modifikationen. Eine andere Montageposition kann vorteilhaft sein, jedoch sind die zulässigen Abstände und die Montageart des jeweiligen Modells maßgebend.
Ein vollständig abgekühlter Raum benötigt eine andere Heizung als ein Raum mit einer konstanten Grundtemperatur. Achten Sie darauf, wie lange das Paneel tatsächlich zum Aufheizen benötigt und wie sich der Komfort entwickelt. Ein lokales Wärmegefühl beweist nicht, dass Wände, Möbel und Raumluft die gewünschte Temperatur bereits erreicht haben.
Nutzen Sie vergleichbare Bedingungen für Ihre Bewertung. Ein Test bei geschlossenen Türen und mildem Außenwetter ist nicht direkt vergleichbar mit einem windigen Tag und einer offenen Verbindung zu einem kalten Saal.
Prüfen Sie, ob das eingestellte Programm und die gewünschte Temperatur korrekt sind. Prüfen Sie anhand der Bedienungsanleitung, ob Thermostat und Empfänger korrekt angeschlossen sind und schalten. Ein Thermostat in der Nähe einer Wärmequelle oder in direktem Sonnenlicht kann eine andere Temperatur messen als die in Ihrem Sitzbereich.
Bei drahtloser Steuerung sind Stromversorgung und Verbindung wichtige Punkte. Ein Bedienfeld, das nicht wie erwartet reagiert, muss zuerst überprüft werden. Öffnen Sie das Gerät nicht selbst. Prüfen Sie geeignete Raumsteuerungen, falls ein Austausch oder eine Erweiterung erforderlich sein sollte.
Wenn der gesamte Raum nicht ausreichend warm ist, sollte die installierte Heizleistung mit dem Heizbedarf verglichen werden. Dabei sind Fenster, Außenwände, Belüftung, Deckenhöhe und offene Anschlüsse zu berücksichtigen. Die alleinige Betrachtung der Bodenfläche reicht nicht aus, um alle Gegebenheiten zu beurteilen.
Manchmal ist es für die verschiedenen Nutzungszonen sinnvoller, die Paneele auf mehrere Standorte zu verteilen. Deckenpaneele sparen zwar Platz, sind aber nicht automatisch für jedes Komfortproblem die Lösung. Bei Wandmontage muss die Reichweite ebenfalls zum jeweiligen Einsatzort passen.
Dadurch kann zunächst die Ursache ermittelt werden. Eine Kaufempfehlung für zusätzliches Kapital erfolgt erst, wenn klar ist, welches Problem gelöst werden muss.