Infrarotpanel mit Thermostat: gezielte Wärmeregelung
Ein Infrarot-Heizpaneel mit Thermostat kombiniert direkte Strahlungswärme mit automatischer Temperaturregelung. Der Thermostat misst die Raumtemperatur und schaltet das Paneel bei Bedarf ein. So bestimmen Sie nicht nur die Raumtemperatur, sondern auch den Zeitpunkt der Wärmezufuhr. Bei Warmteshop finden Sie Modelle von Termofol, Alkari, Welltherm und weiteren Herstellern mit unterschiedlichen Heizleistungen, Materialien und Steuerungsmöglichkeiten. Gerne beraten wir Sie auch persönlich in unseren 32 Filialen in den Niederlanden und Belgien.
Wie funktioniert Infrarotheizung mit Thermostat?
Ein Infrarotpanel erwärmt primär Personen, Wände, Böden und Möbel innerhalb seines Strahlungsbereichs. Diese Oberflächen geben die Wärme dann an den Raum ab. Gleichzeitig regelt ein Thermostat die Raumtemperatur. Sobald die gemessene Temperatur unter den eingestellten Wert sinkt, fordert das Steuerungssystem Wärme an. Ist die Zieltemperatur erreicht, schaltet sich das Panel ab.
Der Thermostat ändert die Leistung des Heizpanels üblicherweise nicht kontinuierlich. Er steuert primär das Ein- und Ausschalten. Daher sind eine korrekte Leistungsberechnung, die richtige Platzierung und eine angemessene Isolierung weiterhin wichtig. Ein zu kleines Heizpanel erreicht möglicherweise nicht die gewünschte Temperatur, während ein zu großes System sich häufiger als nötig ein- und ausschaltet.
Eingebauter Thermostat oder separater Raumthermostat?
Der Begriff „eingebauter Thermostat“ kann verschiedene Systeme beschreiben. Bei manchen Bedienfeldern befinden sich die Bedienelemente oder der Empfänger im Gerät selbst. Bei anderen Modellen misst eine mitgelieferte Fernbedienung die Raumtemperatur und steuert das Bedienfeld drahtlos. Prüfen Sie daher immer, wo sich der Temperatursensor befindet und welche Teile im Lieferumfang enthalten sind.
- Bedienfeld: kompakt und einfach, aber der Sensor könnte näher an der Wärmequelle positioniert werden.
- Drahtloser Raumthermostat: Misst an einem geeigneteren Ort und kann oft mehrere Einstellungen verwalten.
- Wi-Fi- oder App-Steuerung: ermöglicht je nach Modell die Fernsteuerung und die Festlegung von Zeitplänen.
- Separates Steuerungssystem: ist oft praktischer, wenn mehrere Paneele als eine einzige Heizzone zusammenarbeiten sollen.
Wenn Sie mehrere Bedienfelder zentral steuern möchten, sollten Sie auch einen separaten Thermostat mit passenden Empfängern. Für spezielle Automatisierungen bietet sich ein kompatibles Shelly-Hausautomatisierungsmodul an. Achten Sie stets auf die korrekte Verbindung und die maximale Belastung.
Vorteile eines Infrarotpanels mit Thermostat
- Der Thermostat hält die eingestellte Raumtemperatur automatisch konstant.
- Man heizt jeden Raum einzeln, anstatt das gesamte Gebäude auf einmal.
- Ein tägliches oder wöchentliches Programm kann unnötige Heizstunden begrenzen.
- Je nach Modell bedienen Sie das System lokal, mit einer Fernbedienung oder über eine App.
- Das dünne Panel benötigt wenig Stellfläche und kommt ohne Lüfter aus.
- Sie können zwischen Wand-, Decken-, Glas-, Metall-, Hybrid- und LED-Versionen wählen.
Ein Thermostat garantiert jedoch nicht automatisch feste Energieeinsparungen. Der tatsächliche Verbrauch hängt von der Gesamtleistungsaufnahme, den Betriebsstunden, der Wärmedämmung, der gewünschten Temperatur und der Raumnutzung ab. Ein gut konfigurierter Heizplan hilft vor allem dadurch, dass die Heizung weniger unnötig lange in Betrieb bleibt.
Wann wählen Sie diese Kombination?
Ein Infrarotpaneel mit Thermostat eignet sich ideal für separate Räume, in denen Sie eine einfach regulierbare elektrische Heizung wünschen. Denken Sie beispielsweise an ein Homeoffice, Schlafzimmer, Küche, Badezimmer, Übungsraum oder Ferienhaus. Darüber hinaus kann das System als gezielte Zusatzheizung eingesetzt werden, wenn die zentrale Heizung nicht überall den gleichen Wärmebedarf deckt.
Für die Primärheizung ist eine Wärmebedarfsberechnung wichtig. Dabei werden Faktoren wie Fläche, Deckenhöhe, Dämmung, Verglasung und Außentemperatur berücksichtigt. In schlecht gedämmten oder sehr hohen Räumen kann ein einzelnes Paneel unzureichend sein. Daher sollte der gesamte Leistungsbedarf ermittelt werden, bevor man sich allein aufgrund von Größe oder Preis für ein Paneel entscheidet.
Welche Version passt zu Ihrer Innenausstattung?
Metallpaneele mit Thermostat
Metallpaneele sind eine praktische und unauffällige Lösung. Sie sind in verschiedenen Größen und Leistungsstufen erhältlich. Je nach Modell ist die Steuerung integriert oder erfolgt über ein mitgeliefertes Thermostat. Vergleichen Sie unsere Infrarot-Metallpaneele hinsichtlich Leistung, Montageart und Steuerungstechnologie.
Glaspaneele mit intelligenter Steuerung
Eine Glaspaneele vereint Heizleistung mit hochwertiger Optik. Einige Modelle bieten WLAN, eine Fernbedienung oder programmierbare Funktionen. Bestimmte Ausführungen sind zudem für Feuchträume geeignet. Achten Sie hierbei stets auf die Schutzart (IP-Schutzart) und die zulässige Montagezone. Sehen Sie sich die Infrarot-Glaspaneele.
Hybridpaneele
Hybrid-Infrarotpaneele kombinieren Strahlungswärme mit Konvektionswärme. Dadurch erwärmen sie sowohl Oberflächen als auch einen Teil der Raumluft. Einige Modelle bieten intelligente Programme, eine Fensteröffnungserkennung oder eine App-Steuerung. Der genaue Funktionsumfang variiert jedoch je nach Produkt.
LED-Panels mit Thermostat
Eine Deckenleuchte mit integrierter Beleuchtung spart Platz und vereint zwei Funktionen. Dank LED-Infrarotpaneelen lassen sich Wärme und Licht oft separat steuern. Achten Sie auf Lichtfarbe, Dimmbarkeit, Leistung, Montagehöhe und den mitgelieferten Thermostat.
Ermittlung der richtigen Kapazität
Bei einem Infrarotpanel mit Thermostat muss die Wattzahl dem Wärmeverlust des Raumes entsprechen. Ein einfacher Richtwert pro Quadratmeter vermittelt einen ersten Eindruck, ist aber keine vollständige Berechnung. Beispielsweise benötigt ein Eckzimmer mit viel Glas mehr Leistung als ein gut isoliertes, gleich großes Zimmer in mittlerer Größe. Auch die Deckenhöhe und die gewünschte Raumtemperatur beeinflussen das Ergebnis.
Messen Sie daher Länge, Breite und Höhe des Raumes. Notieren Sie anschließend das Baujahr, den Dämmstandard, die Art der Verglasung und die Anzahl der Außenwände. Ermitteln Sie abschließend, ob das Paneel als primäre oder zusätzliche Heizung dient. Mit diesen Daten kann ein Berater den benötigten Heizleistungsbedarf genauer berechnen.
Installation von Bedienfeld und Thermostat
Für ein angenehmes Raumklima muss ein Infrarotpanel mit Thermostat den Nutzungsbereich optimal erreichen können. Platzieren Sie daher ein Wandpanel nicht hinter Schränken, Vorhängen oder großen Sofas. Auch ein Deckenpanel muss ungehindert abstrahlen können und gemäß der Montageanleitung angebracht werden. Halten Sie stets den vorgeschriebenen Abstand zu Materialien und Gegenständen ein.
Ein separater Temperatursensor sollte an einem repräsentativen Ort angebracht werden, geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung, Zugluft und der direkten Strahlung des Panels. Andernfalls kann die gemessene Temperatur von der tatsächlichen Raumtemperatur abweichen. Außerdem darf eine tragbare Fernbedienung mit Sensor nicht direkt neben einem offenen Fenster oder einer anderen Wärmequelle liegen gelassen werden.
Badezimmer: Achten Sie auf die IP-Schutzart und den Installationsbereich
Nicht jedes Infrarot-Thermostat ist für das Badezimmer geeignet. Prüfen Sie die IP-Schutzart des Panels sowie aller Bedienelemente und Anschlüsse. Der erforderliche Schutzgrad hängt vom Installationsort und dem Abstand zu Dusche, Badewanne und Waschbecken ab. Eine Schutzart wie IP44 bedeutet beispielsweise nicht, dass das Produkt überall im Badezimmer installiert werden kann.
Lassen Sie den festen Stromanschluss in einem Feuchtraum von einem qualifizierten Installateur durchführen. Beachten Sie außerdem die Bedienungsanleitung des Produkts und die geltenden Elektrovorschriften. So vermeiden Sie eine unsichere oder fehlerhafte Installation.
WLAN, App-Steuerung und intelligente Funktionen
Ein Infrarot-Thermostat mit WLAN bietet vor allem zusätzlichen Komfort. Sie können die Temperatur einstellen, bevor Sie nach Hause kommen, einen Wochenplan ändern oder eine Urlaubstemperatur festlegen. Einige Modelle unterstützen außerdem Sprachassistenten, Fenster-offen-Erkennung, Timer-Funktionen oder Verbrauchsinformationen.
Prüfen Sie vor dem Kauf, welche App verwendet wird, welche WLAN-Frequenz benötigt wird und ob alle gewünschten Funktionen ohne Abonnement verfügbar sind. Bei vielen Systemen ist die lokale Steuerung auch bei einem Internetausfall möglich, dies variiert jedoch je nach Modell. Lesen Sie daher die Produktspezifikationen und die Bedienungsanleitung, anstatt sich allein auf die Begriffe „smart“ oder „WLAN“ zu verlassen.
Verbrauch und Kosten berechnen
Den maximalen Stromverbrauch eines Infrarotpanels mit Thermostat berechnen Sie mit einer einfachen Formel: Leistung in Kilowatt multipliziert mit der Anzahl der Heizstunden. Ein 800-Watt-Panel verbraucht maximal 0,8 kWh pro Heizstunde. Der Thermostat kann die Einschaltzeit verkürzen, sobald die eingestellte Temperatur erreicht ist.
Die endgültigen Kosten hängen daher vom Stromtarif und dem tatsächlichen Betriebszyklus ab. Auch Wärmeverluste und Temperatureinstellungen spielen eine wichtige Rolle. Vergleichen Sie daher Solarmodule nicht allein anhand ihrer Wattzahl: Ein korrekt gewähltes System und ein realistisches Programm sind mindestens genauso wichtig.
Kaufen Sie ein Infrarot-Panel mit Thermostat bei Warmteshop
Vergleichen Sie zunächst die benötigte Leistung und den gewünschten Montageort. Berücksichtigen Sie dann die Form des Thermostats, die Position des Sensors, die Bedienung und eventuelle WLAN-Funktionen. Prüfen Sie abschließend die Schutzart (IP-Schutzart), die Abmessungen, die Anschlüsse und die mitgelieferten Komponenten. So wählen Sie ein System, das sowohl technisch als auch praktisch optimal zu Ihren Räumlichkeiten passt.
Warmteshop ist seit 2006 auf Infrarotheizungen spezialisiert. Wenn Sie das Heizerlebnis oder verschiedene Materialien vergleichen möchten, besuchen Sie eine unserer 32 Filialen in den Niederlanden und Belgien. Für Anlagen mit mehreren Paneelen bieten wir Ihnen außerdem verschiedene separate Thermostate und Steuerungslösungen an.
Häufig gestellte Fragen zu Infrarotpaneelen mit Thermostat
Ist der Thermostat immer tatsächlich in das Bedienfeld integriert?
Nein. Bei einigen Modellen sind Steuerung und Sensor integriert. Bei anderen Produkten ist ein drahtloser Raumthermostat oder eine Fernbedienung im Lieferumfang enthalten. Bitte prüfen Sie daher die Produktbeschreibung und den Lieferumfang.
Kann ein Thermostat mehrere Paneele steuern?
Das hängt vom System, den Empfängern und der maximalen Schaltlast ab. Verwenden Sie nicht automatisch mehrere Bedienfelder an einem einzigen Thermostat. Lassen Sie zuerst die Gesamtlast und den Anschluss prüfen und wählen Sie gegebenenfalls einen geeigneten separaten Thermostat mit Empfängern.
Funktioniert ein WLAN-Panel auch ohne Internetverbindung?
Die lokale Steuerung ist bei vielen Modellen weiterhin möglich, die Fernsteuerung erfordert jedoch eine Internetverbindung. Auch die Speicherfunktionen für Zeitpläne variieren je nach Produkt. Bitte konsultieren Sie daher die Bedienungsanleitung Ihres spezifischen Bedienfelds.
Kann das Paneel als primäre Heizung dienen?
Ja, vorausgesetzt, die Gesamtleistung entspricht dem Wärmeverlust des Raumes und die Paneele sind fachgerecht installiert. Eine professionelle Leistungsberechnung ist besonders wichtig für größere oder schlechter isolierte Räume.
Wo misst das Thermostat die Temperatur?
Das hängt vom Modell ab. Der Sensor kann im Bedienfeld, in einer Fernbedienung oder in einem separaten Wandthermostat untergebracht sein. Ein Sensor, der sich in einiger Entfernung von der Wärmequelle befindet, liefert in der Regel eine repräsentativere Raumtemperaturmessung.
Ist ein Thermostat dasselbe wie ein Spannungsregler?
Nein. Ein Thermostat schaltet anhand der gemessenen Raumtemperatur. Ein Leistungsregler oder Dimmer beeinflusst die Heizleistung anders. Verwenden Sie ausschließlich Steuergeräte, die explizit mit dem Bedienfeld kompatibel sind.