
Auswahl der passenden Industriehallenheizung für Ihren Raumtyp
, von Warmteshop Infrarotheizung, 12 Minuten Lesezeit

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Eine Industriehalle kann vollständig elektrisch beheizt werden. Die optimale Heizungsmethode hängt primär von der Dämmung, der Deckenhöhe und davon ab, ob der gesamte Raum oder nur die Arbeitsplätze beheizt werden sollen. Ich…
Eine Industriehalle kann vollständig elektrisch beheizt werden. Die optimale Heizmethode hängt primär von der Dämmung, der Deckenhöhe und davon ab, ob der gesamte Raum oder nur die Arbeitsplätze beheizt werden sollen. Infrarotheizungen geben die Wärme direkt an Personen und Gegenstände ab, während elektrische Luftheizungen den Raum mit warmer Luft erwärmen.
Eine Halle mit hoher Decke und schwankender Auslastung erfordert einen anderen Ansatz als eine gut isolierte Werkstatt, in der den ganzen Tag am selben Ort gearbeitet wird. Lagerung, Produktion und Logistik stellen jeweils eigene Anforderungen an die Wärmeverteilung. Die Deckenhöhe bestimmt mit, wo die Wärme letztendlich ankommt und wie effizient sie genutzt wird.
In diesem Artikel erfahren Sie, wann eine vollelektrische Heizung die richtige Wahl ist und wie sich die Beheizung einzelner Arbeitsbereiche mit der Beheizung einer ganzen Halle vergleichen lässt. Wir untersuchen außerdem die Bedürfnisse von Produktions-, Logistik- und Lagerbereichen und gehen darauf ein, welche Rolle die Deckenhöhe bei der Wahl zwischen Infrarotheizungen und -paneelen spielt.
Ja, eine Industriehalle kann vollständig elektrisch beheizt werden. Die geeignetste Methode hängt von der Hallenhöhe, der Isolierung und der gewünschten Wärmeverteilung ab. Auch die Anzahl der festen Arbeitsplätze oder die Frage, ob die gesamte Halle gleichmäßig beheizt werden soll, spielen eine Rolle.
Infrarotstrahlung erwärmt Personen und feste Materialien direkt. Daher muss die Luft in der Halle nicht erst erwärmt werden. Um ein ganzes Lager zu beheizen, werden Paneele in einer Höhe von 4 bis 6 Metern installiert. Dank der hohen Decken trägt diese gezielte Wärme dazu bei, dass der Arbeitsbereich angenehm warm bleibt. Selbst bei geöffneten Türen ist die Wärme an den bestrahlten Bereichen und Gegenständen noch spürbar.
Eine Warmluftheizung bläst warme Luft über Kanäle oder direkt in den Raum. Eine Infrarotheizung erwärmt Personen und Gegenstände direkt im gewählten Bereich. Warmluftheizungen eignen sich, wenn der gesamte Raum gleichmäßig warm gehalten werden soll. Infrarotheizungen sind eine Option, wenn nur wenige Personen feste Arbeitsplätze nutzen oder regelmäßig Außenluft eindringt. Strahlungsheizungen können die Luftzirkulation einschränken und dadurch potenziell weniger Staub oder Feuchtigkeit transportieren. Mit einem Thermostat lässt sich die Wärme je nach Nutzungsdauer anpassen.
Der Verbrauch von Gasheizungen, Infrarotpaneelen und Wärmepumpen hängt vom Wärmebedarf, den Betriebsstunden und der Isolierung ab. Infrarotpaneele nutzen mindestens 93 % des eingesetzten Stroms. Wärmepumpen arbeiten effizient bei kontinuierlichem Wärmebedarf und geringen Temperaturdifferenzen. Prozesswärme muss genau dann und dort bereitgestellt werden, wo sie für die Produktion benötigt wird.
Subventionen und Steuervergünstigungen hängen von der Investition und den jeweiligen Förderbedingungen ab. Für gewerbliche Heizungsanlagen gelten Vorschriften für die Elektroinstallation, das Gebäude und dessen Nutzung. Stellen Sie sicher, dass die Installation den geltenden Sicherheits- und Bauvorschriften entspricht.
Die Kosten pro Quadratmeter und pro Jahr hängen hauptsächlich von der Dämmung, der Deckenhöhe, der eingestellten Temperatur und den Betriebsstunden ab. Gasheizungen verteilen die Wärme über warme Luft, die Verbrennung erfordert jedoch eine ordnungsgemäße Abgasabführung und ausreichende Belüftung. Berücksichtigen Sie diese Punkte bei der Wahl zwischen Gasheizung, Infrarotheizung und Wärmepumpe.
Bei schwankender Auslastung ist eine individuelle Beheizung einzelner Arbeitsplätze oder Zonen oft sinnvoller als eine einheitliche Temperaturregelung für das gesamte Gebäude. Welche Lösung am besten geeignet ist, hängt davon ab, wo und wann die Mitarbeiter arbeiten.
Die Zonenheizung lenkt die Wärme gezielt auf definierte Bereiche wie Packtische, Maschinenstationen oder Inspektionsbereiche. So können Sie aktive Arbeitsbereiche beheizen, ohne ungenutzte Gänge mit der gleichen Intensität zu erwärmen. Bei der Zonenheizung darf der Abstand zwischen den Paneelen und den Außenwänden die Hälfte der Montagehöhe nicht überschreiten. Dies minimiert kalte Ränder im Bereich der Heizzone.
Bei Punktheizungen ist eine gute Wärmeverteilung wichtig. Idealerweise sollte die Wärmestrahlung aus zwei Richtungen kommen, sodass sich die Strahlungsfelder überlappen. Dies kann beispielsweise an einer Werkbank, an der man längere Zeit steht, angenehm sein. Die Position der Geräte und der festen Einrichtung bestimmt gemeinsam, welche Bereiche als komfortabel empfunden werden.
Die optimale Temperatur am Arbeitsplatz hängt von der Art der Tätigkeit ab. Als Richtwert gelten 14 bis 25 °C. Mitarbeiter, die sich während der Produktion bewegen, benötigen möglicherweise andere Temperatureinstellungen als solche, die längere Zeit am Tisch sitzen. Ein Thermostat hilft, die Temperatur an die jeweilige Aufgabe und die Nutzung des Arbeitsbereichs anzupassen.
Mit gezielter Infrarotheizung lässt sich beispielsweise eine niedrigere Raumtemperatur von 19 °C realisieren. Die Wärme konzentriert sich dabei auf den genutzten Bereich, anstatt den gesamten Saal zu erwärmen. So können Sie den Komfort individuell an die jeweiligen Aktivitäten anpassen, ohne eine einheitliche Temperatur für das gesamte Gebäude festlegen zu müssen.
Für Industriehallen mit schwankender Auslastung eignen sich oft Zonenheizungen oder lokale Heizsysteme. So wird nur dort geheizt, wo gerade gearbeitet wird. Für lokale Heizsysteme schreibt die Richtlinie eine Mindestleistung von 2300 Watt vor. Mobile Infrarotheizstrahler sind für die gezielte Beheizung einzelner Bereiche vorgesehen und nicht als primäre Raumheizung.
Vergleichen Sie dies mit einer Halle, die den ganzen Arbeitstag über belegt ist. In diesem Fall wäre es sinnvoller, einen größeren Teil des Gebäudes zu beheizen. Man kann die Halle auch in kleinere Temperaturzonen unterteilen. So bleibt ein Produktionsbereich angenehm temperiert, während ein vorübergehend leerstehender Lagerbereich weniger Wärme benötigt.
Die Deckenhöhe bestimmt, wo die Wärme ankommt und wie Sie Heizgeräte positionieren. Eine 1.000 m² große Halle mit 6 Meter Deckenhöhe enthält 6.000 m³ Luft. Dieses Volumen unterscheidet die Warmluftheizung von der gezielten Beheizung eines Arbeitsbereichs. Betrachten Sie daher nicht nur die Grundfläche. Berücksichtigen Sie auch die Raumhöhe, die Dämmung und die Bereiche mit Wärmebedarf.
Bei Hallenstrahlern erfolgt die Montage üblicherweise 3,5 bis 4,5 Meter über dem zu beheizenden Arbeitsbereich. Achten Sie bei der Installation auf einen Mindestabstand von 100 cm zu Personen und Gegenständen. So wird sichergestellt, dass die Strahlung auf den gewünschten Bereich fokussiert bleibt und sich keine Hindernisse direkt unter dem Gerät befinden. Für die lokale Zusatzheizung werden Infrarotpaneele in einer Höhe von ca. 4 bis 4,5 Metern installiert.
Für Infrarotpaneele empfiehlt der Hersteller eine Montagehöhe von 4 bis 7 Metern. Speziell entwickelte Paneele für die Primärbeheizung von Industriehallen können bis zu einer Höhe von 35 Metern montiert werden. Diese größeren Höhen sind für industrielle Anwendungen vorgesehen. Die gewählte Bauart und der Verwendungszweck bestimmen somit, ob die Wärme lokal oder über einen größeren Bereich der Halle verteilt wird.
Die Anschaffungs- und Installationskosten variieren je nach System und Projekt. Sie hängen von Faktoren wie der benötigten Leistung, der Montagehöhe, dem Stromanschluss und gegebenenfalls erforderlichen baulichen Veränderungen ab. Vergleichen Sie daher nicht nur den Kaufpreis, sondern auch die Installationskosten und die erwartete Nutzung von Infrarotheizungen, Gasheizungen und Wärmepumpen.
Eine Wärmepumpe arbeitet am effizientesten bei kontinuierlichem Wärmebedarf und geringen Temperaturschwankungen. Dies eignet sich besser für Hallen, die regelmäßig eine konstante Temperatur halten, als für Räume, die nur gelegentlich beheizt werden. In Industriehallen spielen außerdem die Dämmung und die Betriebszeiten eine Rolle. Ein gut gedämmtes Gebäude verliert weniger Wärme, wodurch das System weniger Zusatzheizung benötigt.
Passen Sie die Heizung an die jeweiligen Arbeitsabläufe in der Halle an. In einer Produktionsumgebung haben Maschinen, Werkbänke und Montagelinien unterschiedliche Wärmebedürfnisse. In einer Logistikhalle beeinflussen Verladetätigkeiten und geöffnete Türen die Wärmeverteilung. Ein Lagerbereich benötigt möglicherweise primär Schutz vor Kälte. Dokumentieren Sie die Aktivitäten, die Belegung und die Zeiten, zu denen Wärme benötigt wird, für jede Zone. Dadurch erhält die Anlage eine klare Funktion im täglichen Ablauf.
In der Produktion eignet sich gezielte Infrarotheizung für feste Montageplätze oder Kontrollstationen. Die Strahlung erwärmt Personen und Objekte direkt, was vorteilhaft ist, wenn sich die Mitarbeiter nicht in der gesamten Halle bewegen. In Logistikbereichen kann eine Kombination aus beheizten Packtischen und kühleren Durchgängen die optimale Lösung sein. Achten Sie bei der Arbeit mit Maschinen auf freie Strahlungswege, damit Regale oder Materialien die Wärme nicht blockieren.
Die Wahl des Heizsystems hängt von den Waren und den gewünschten Lagerbedingungen ab. Ein Lagerraum für frostempfindliche Produkte benötigt ein anderes Steuerungssystem als ein Lager mit weniger temperaturempfindlichen Gütern. Thermostate und Temperatursensoren ermöglichen die Anpassung der Heizzeiten an die Auslastung und die Betriebszeiten. So kann beispielsweise ein Lager während des Be- und Entladens anders beheizt werden als in ruhigen Zeiten.
Laut den verfügbaren Richtlinien reichen die Leistungen von Lufterhitzern für Industriehallen von 8 bis 120 kW. Diese große Spanne verdeutlicht, dass die Hallenfunktion und der Wärmebedarf die entscheidenden Faktoren sind, nicht allein die Gerätebezeichnung. Dezentrale Konvektionsheizungen kommen in sehr großen Hallen und Räumen mit schwankender Belegung zum Einsatz. Elektrische Lufterhitzer heizen schnell auf und sind wartungsarm. In Kombination mit Solaranlagen stellen sie eine geeignete elektrische Option dar.
Treffen Sie daher die Entscheidung pro Prozesszone: Ermitteln Sie, welche Aktivitäten Wärme benötigen, welche Güter geschützt werden müssen und wann die Halle genutzt wird. So lässt sich die Heizlösung optimal auf Produktion, Logistik oder Lagerung abstimmen, ohne für jedes Gebäude den gleichen Ansatz zu wählen.
Warmteshop Infrarotheizung hilft Ihnen bei der Auswahl einer passenden elektrischen Heizlösung für Ihre Räumlichkeiten. Ermitteln Sie zunächst, welche Bereiche beheizt werden müssen und wie Sie die Halle nutzen. Dies hilft Ihnen, besser einzuschätzen, ob die optimale Heizungslösung für Ihre Bedürfnisse geeignet ist.
Möchten Sie Infrarotheizung mit elektrischer Fußbodenheizung oder Infrarotheizung mit LED-Beleuchtung vergleichen? Besprechen Sie Ihre Anforderungen und die Raumaufteilung mit Warmteshop Infrarotheizung. Gerne beraten wir Sie persönlich.
Eine optimale Installation beginnt nicht mit dem Gerät selbst, sondern mit der Raumnutzung in Ihrem Unternehmen. Erfassen Sie, welche Bereiche täglich genutzt werden, wo Mitarbeiter längere Zeit arbeiten und welche Flächen hauptsächlich als Lager dienen. So erkennen Sie, wo Komfort besonders wichtig ist und welche Bereiche unterschiedliche Heizanforderungen haben. Diese Bestandsaufnahme hilft Ihnen, eine Lösung zu finden, die zu Ihren Abläufen passt und Ihnen einen durchdachten Umstieg auf elektrische Heizung ermöglicht. Berücksichtigen Sie dabei auch mögliche Änderungen wie eine neue Raumaufteilung oder zusätzliche Arbeitsplätze. So stellen Sie sicher, dass die Lösung nicht nur der aktuellen Situation, sondern auch zukünftigen Anforderungen gerecht wird.
Wenn Sie die optimale Heizung für eine Industriehalle suchen, sollten Sie bei Ihrer Auswahl unbedingt auch das gewünschte Erscheinungsbild und die Funktionalität berücksichtigen. Warmteshop bietet unter anderem Infrarotheizungen, Infrarot-LED-Heizungen und elektrische Fußbodenheizungen an. So können Sie verschiedene Räume und Komfortvorlieben ganzheitlich betrachten.
Möchten Sie Ihre Situation besprechen und herausfinden, welche Optionen für Ihr Unternehmen am besten geeignet sind? Kontaktieren Sie Warmteshop Infrarotheizung. So können Sie ganz entspannt den nächsten Schritt zu angenehmer und effizienter Wärme genau dort gehen, wo sie benötigt wird.
Der benötigte Heizleistungsbedarf hängt von der Dämmung und dem gewünschten Heizziel ab. Für eine Zusatzheizung gelten 60 bis 80 Watt pro Quadratmeter Arbeitsfläche. Laut Richtlinie benötigt ein kalter, unbeheizter Arbeitsbereich 100 bis 150 Watt pro Quadratmeter. Diese Werte dienen als Richtwert für den jeweiligen Bereich und gelten nicht automatisch für die gesamte Halle. Auch die Deckenhöhe und die gewünschte Temperatur beeinflussen den Gesamtwärmebedarf.
Elektrische Infrarotheizungen eignen sich ideal zur gezielten Beheizung von festen Arbeitsplätzen oder Maschinen. Für eine flächendeckendere Wärmeverteilung können Sie mehrere Heizungen in verschiedenen Bereichen einsetzen. Industrielle Infrarotheizungen sind ab 1200 Watt erhältlich. Wählen Sie Typ und Leistung je nach zu beheizendem Bereich, Nutzungsdauer und Montageort. So können Sie die Wärme optimal an Produktion, Logistik oder Lagerung anpassen.
Ein Hallenstrahler wird üblicherweise 3,5 bis 4,5 Meter über dem zu beheizenden Arbeitsbereich montiert. Achten Sie außerdem auf einen Mindestabstand von 100 Zentimetern zu Personen und Gegenständen. Messen Sie die Höhe vom Arbeitsplatz aus, nicht nur vom Boden. Die Heizleistung variiert je nach Montagehöhe. Berücksichtigen Sie daher Regale, Maschinen und andere Hindernisse unterhalb des Geräts.
Die möglichen Heizkosteneinsparungen können bis zu 30 Prozent betragen. Dies hängt unter anderem von der vorhandenen Anlage, der Dämmung, den Nutzungszeiten und den zu beheizenden Bereichen der Halle ab. Wenn Sie die Wärme gezielt auf belegte Arbeitsbereiche richten, verhindern Sie, dass ungenutzte Bereiche die gleiche Temperatur erreichen. Vergleichen Sie den Verbrauch über einen repräsentativen Nutzungszeitraum, um die Wirkung zu beurteilen.
Bei der Installation sind die Positionierung, die Montage und der elektrische Anschluss besonders wichtig. Beispielsweise erfordert eine Deckenmontage in einer Halle mit Maschinen eine andere Planung als die Wandmontage an einem separaten Arbeitsplatz. Auch die verfügbare elektrische Leistung und der Betrieb spielen eine Rolle. Legen Sie im Voraus fest, welche Bereiche Sie beheizen möchten und wo die Geräte platziert werden können, damit die Installation mit dem Raumaufteilung und dem täglichen Betrieb übereinstimmt.
Infrarotheizungen können in Kombination mit Ökostrom eine nachhaltigere Wahl sein. In Verbindung mit Ökostrom entstehen beim Heizen keine CO₂-Emissionen. Die Paneele lassen sich auch mit Solaranlagen kombinieren. Die Nachhaltigkeit hängt zudem von der Größe des zu beheizenden Raums und der Heizhäufigkeit ab. Eine gezielte Beheizung häufig genutzter Arbeitsbereiche trägt dazu bei, unnötigen Stromverbrauch zu vermeiden.