Infrarot-Fußbodenheizung: Kosten und Auswahlmöglichkeiten für Zuhause

Infrarot-Fußbodenheizung: Kosten und Auswahlmöglichkeiten für Zuhause

, von Warmteshop, Lesezeit: 17 Minuten

Der Verbrauch pro Stunde hängt hauptsächlich von der Leistung der Folie und der Einschaltdauer des Thermostats ab. Eine Infrarot-Fußbodenheizung mit 10 m² Folie und 80 Watt pro m² verbraucht bei voller Leistung 0,8 kWh pro Stunde

Der stündliche Verbrauch hängt hauptsächlich von der Leistung der Folie und der Einschaltdauer des Thermostats ab. Eine Infrarot- Fußbodenheizung mit 10 m² Folie und 80 Watt pro m² verbraucht bei voller Leistung 0,8 kWh pro Stunde. Die tatsächlichen Kosten hängen von Ihrem Stromtarif ab.

Es ist sinnvoll, zunächst den stündlichen Verbrauch zu betrachten: So erhalten Sie ein konkretes Bild des Heizbedarfs. Die Heizleistung allein sagt jedoch nicht alles aus. Auch die zu beheizende Fläche, die Wärmedämmung Ihres Hauses und die Thermostateinstellungen spielen eine Rolle.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie das passende Heizsystem auswählen und welche Faktoren den Verbrauch beeinflussen. Außerdem lernen Sie, wo Heizfolie und Bodensensor angebracht werden, welche Bodenbeläge geeignet sind und welche Installationsschritte zu beachten sind. So können Sie die Heiztechnik optimal an Ihre Räumlichkeiten anpassen und die Lösung finden, die Ihrem Wohnkomfort am besten entspricht.

Wichtigste Punkte

  • Wählen Sie die Folienkapazität entsprechend der Isolierung und dem zu beheizenden Raum.
  • Für Thermostat und Bodensensor gilt je nach Ausführung eine Garantie von 2 bis 3 Jahren.
  • Beachten Sie bei der Installation den Anschluss an 230 V und die vorgeschriebene Anbringung der Schutzfolie.
  • Passen Sie die Heizung an Ihren Bodenbelag an; für PVC und Laminat empfiehlt die Produktinformation in der Regel eine Thermostatgrenze von maximal 27 °C.
  • Prüfen Sie vor der Wahl des Bodenbelags, wie die Heizfolie zu Laminat, Parkett oder Holz passt.

Wo platziere ich den Bodensensor?

Der Bodensensor misst die Bodentemperatur und übermittelt sie an das Thermostat. Platzieren Sie den Sensor zwischen zwei Heizfolienstreifen, sodass er die Bodentemperatur misst und nicht direkt auf einem Heizstreifen aufliegt. Der Sensor gehört in den flexiblen Sensorschlauch. Dieser schützt den Sensor und ermöglicht einen Austausch, ohne den Boden aufbrechen zu müssen. Beachten Sie bei der Verlegung stets die Anschluss- und Installationsanleitung des gewählten Systems.

Das Infrarot-Folienset enthält einen Bodensensor mit flexiblem Sensorschlauch. Der Sensor des empfohlenen Thermostats ist 3 m lang. Planen Sie daher den Verlauf vom Thermostat zum Messpunkt, bevor Sie den Boden verlegen. Verlegen Sie den Schlauch möglichst gerade und vermeiden Sie scharfe Knicke. So lässt sich der Sensor bei Bedarf problemlos ein- und ausschieben. Achten Sie außerdem darauf, dass der Schlauch nicht über eine Folienverbindung hinausragt.

Ein Thermostat steuert die Wärmeabgabe der elektrischen Fußbodenheizung. Der Sensor überwacht die eingestellte Bodentemperatur. So sorgt das Regelsystem für Komfort, ohne dass Sie sich allein auf die Raumtemperatur verlassen müssen. Die Heizfolie gibt Strahlungswärme ab; der Thermostat bestimmt die Betriebsdauer des Systems. Bei geeigneter Messposition erfasst der Sensor die Bodentemperatur repräsentativ.

Dank WLAN-Steuerung lässt sich das Thermostat bequem per App bedienen. Das Wi-Fi V3-Thermostat wird mit zwei AA-Batterien betrieben. Der Empfänger kann Fußbodenheizungen mit einer maximalen Leistung von 3000 Watt steuern. Achten Sie daher bei der Systemauswahl darauf, dass die Gesamtleistung dieses Limit nicht überschreitet. Das Chronos Wi-Fi-Thermostat verfügt über vier programmierbare Schaltzeiten pro Tag und wird mit fünf Tasten bedient. Die Funktionen variieren je nach Thermostat; wählen Sie die für Ihre Heizungssteuerung optimalen Einstellungen.

Die Garantie variiert je nach Bauteil und Typ: Thermostat und Bodensensor haben je nach Typ eine Garantie von 2 bis 3 Jahren. Prüfen Sie die geltenden Garantiebedingungen und die abgedeckten Teile der Folie separat. Bewahren Sie Kaufbelege und Installationsinformationen zusammen auf. So können Sie später das relevante Bauteil und die ursprüngliche Anschlussmethode identifizieren. Verwechseln Sie nicht automatisch die Garantiezeit für den Thermostat mit der für die Folie.

Die Aufbauhöhe und der Bodenaufbau beeinflussen die Position des Sensors. Markieren Sie vor der Verlegung die Folienstreifen, Anschlüsse und das Sensorrohr auf dem Unterboden. Wählen Sie dann einen geeigneten Platz zwischen den Streifen, fernab von direkten Wärmequellen wie Rohren. Die niederländische Unternehmensagentur (RVO) führt Infrarotfolien und Infrarotmatten als separate Formen der Infrarotheizung. Achten Sie daher beim Vergleich kompletter Fußbodenheizungssysteme auf Thermostat, Sensor und mitgeliefertes Anschlussmaterial.

Installationsanleitung und technischer Support

Eine fachgerechte Verlegung beginnt mit dem Verlegeplan und den technischen Spezifikationen der Folie. Vor der Verlegung sind die Verbindungen, die Rollenlängen und die Bodenkonstruktion zu prüfen.

Die Folie kürzen und verbinden

Messen Sie jeden Streifen vor dem Zuschneiden der Heizfolie ab. Die Folie kann in 25-cm-Schritten zugeschnitten werden. Für einen einzelnen Folienstreifen sollte eine maximale Länge von 10 Metern eingehalten werden. Markieren Sie die Schnittlinie und beachten Sie die Anweisungen für die Schnittzonen. So vermeiden Sie, an einer ungeeigneten Stelle zu schneiden.

Das Set wird an 230 V angeschlossen. Das Basisset enthält Anschlussmaterial für maximal fünf Folien bzw. Streifen. Es beinhaltet außerdem zwei je 10 Meter lange Anschlussdrähte, einen schwarzen und einen blauen. Zusätzlich enthält das Basisset 2 x 10 Meter blaues Installationskabel mit einem Querschnitt von 1,5 mm². Vergleichen Sie die Anschlüsse vor der Folienverlegung mit Ihrem Verlegeplan.

Zum Verbinden der Folienstreifen enthält das Set acht Schrumpfverbinder, je nach Fläche. Das Infrarot-Folienset beinhaltet außerdem zwei Rollen PP-Klebeband. Das Basisset enthält eine Rolle PVC-Klebeband. Verwenden Sie das Verbindungsmaterial gemäß der beiliegenden Montageanleitung und überprüfen Sie jede Verbindung, bevor Sie den Boden verlegen. So behalten Sie den Überblick, welcher Streifen mit welchem ​​Verbinder verbunden ist.

Die ISO-84-Isolierung unter dem Foliensystem ist bis maximal 70 °C temperaturbeständig. Berücksichtigen Sie diese Eigenschaft bei der Materialauswahl und stellen Sie sicher, dass der Untergrund für die Installation vorbereitet ist. Die Heizfolie muss flach, faltenfrei und ohne Verschiebungen aufliegen. Eine sorgfältige Planung der Verlegung klärt zudem den Verlauf der Anschlusskabel.

Montage und Nivellierung

Verlegen Sie zuerst die Dämmung und positionieren Sie anschließend die Heizfolie gemäß Plan. Die PE-Schutzfolie der Dampfsperre muss mindestens 200 mm über die Heizfolie hinausragen. Prüfen Sie diese Überlappung entlang des gesamten Streifens, nicht nur an den Rändern. So decken Sie das System ab, bevor die nächste Bodenschicht verlegt wird.

Nach der Verlegung wird eine 7 mm dicke Ausgleichsschicht aufgebracht. Diese Schicht ist Bestandteil des Bodenaufbaus und deckt die elektrische Heizung ab. Prüfen Sie vorher, ob Anschlüsse und Folie plan aufliegen. Unebenheiten oder verschobene Stellen können die Endbearbeitung erschweren. Beachten Sie den Schichtaufbau des gewählten Bodensystems.

Technischer Support ist besonders hilfreich, wenn Fragen zum Verlegeplan, den Anschlussmaterialien oder dem Bodenaufbau bestehen. Halten Sie daher die Folienlänge, die Anzahl der Anschlüsse und die Nennleistung bereit. Diese Daten ermöglichen eine detaillierte Besprechung der Situation. Prüfen Sie im Vorfeld außerdem die kompletten Fußbodenheizungssets und vergleichen Sie deren Inhalt mit Ihrem Installationsplan.

Leistungsvarianten und Auswahl basierend auf der Isolierung

Die Gesamtleistung berechnet sich durch Multiplikation der beheizten Folienoberfläche mit Watt pro Quadratmeter. Bei 10 m² Folie und 80 W/m² ergibt sich eine Leistung von 800 Watt; die Wahl hängt unter anderem von der Isolierung und dem Heizzweck ab.

Wählen Sie die Leistungsstufe für die Haupt- oder Zusatzheizung

Für die Primärheizung muss die elektrische Fußbodenheizung ausreichend Wärme für den Raum liefern. Berücksichtigen Sie daher die Dämmung, die zu beheizende Fläche und Wärmeverluste durch Außenwände oder Fenster. Bei der Zusatzheizung dient die Folie als Träger für ein weiteres Heizsystem. So können Sie die Heizfläche gezielt auf Bereiche mit erhöhtem Komfort ausrichten, beispielsweise auf Sitzgruppen.

Die Heizfolie ist in verschiedenen Leistungsstufen erhältlich. Eine höhere Leistung bedeutet zwar mehr elektrische Energie pro Quadratmeter, ist aber nicht automatisch die bessere Wahl. Zunächst sollte geklärt werden, ob die Folie zur Primär- oder Zusatzheizung eingesetzt werden soll. Anschließend ist die benötigte Leistung mit der nutzbaren Fläche und dem Stromanschluss zu vergleichen.

Anpassung der Leistung an die Isolierung

Die Wärmedämmung beeinflusst den Wärmeverlust eines Raumes. Bei einem gut gedämmten Haus geht das System von einer installierten Leistung von 100 Watt pro m² aus. Dieser Wert dient als Ausgangspunkt für die Bestimmung der zu beheizenden Fläche. Bei schlechterer Dämmung spielt der Wärmeverlust eine größere Rolle bei der Wahl der Leistung.

Unterscheiden Sie zwischen Raumfläche und Folienfläche. Laut Produktinformation eignet sich eine Packung mit 10 m² Folie (80 W/m²) für einen Raum von bis zu ca. 12 m², was einer Abdeckung von etwa 80 % entspricht. Dieses Beispiel verdeutlicht, warum nicht automatisch jeder Quadratmeter Bodenfläche abgedeckt werden sollte. Berücksichtigen Sie feste Bauteile und den Verlegeplan.

Leistung, Folienoberfläche und elektrische Eigenschaften

Die Gesamtleistung ergibt sich aus der Folienoberfläche multipliziert mit der Leistung pro Quadratmeter. Beispielsweise ergeben zehn Quadratmeter bei 80 W/m² eine Gesamtleistung von 800 Watt. Wenn die gesamte Folie gleichzeitig mit voller Leistung arbeitet, verbraucht dieses System 0,8 kWh pro Stunde. Die tatsächliche Einschaltzeit des Systems wird durch den Thermostat bestimmt.

Prüfen Sie außerdem die Rollenbreite und die Anzahl der Folienabschnitte. Ein beschriebenes Set hat eine 50 cm breite Folie mit einer Leistung von 100 W/m². Eine Verpackung mit 10 m² Folie und 80 W/m² hat hingegen eine Gesamtleistung von 800 Watt. Vergleichen Sie daher sowohl die Leistung pro m² als auch die Gesamtfläche, wenn Sie Sets nebeneinanderlegen.

Berechnen Sie die benötigte Leistung

Ermitteln Sie zunächst die zu beheizende Fläche. Multiplizieren Sie diese Quadratmeterzahl mit der gewählten Heizleistung pro Quadratmeter. Beispiel: 8 m² Folie benötigen bei 100 W/m² 800 Watt. Dies ist die installierte Leistung, nicht der Verbrauch pro Stunde; das Thermostat schaltet das System ein und aus.

Wählen Sie als Nächstes das passende Gerät anhand der Dämmung und des Heizzwecks aus. Laut Produktinformationen benötigt ein gut gedämmtes Haus von Anfang an 100 Watt pro Quadratmeter. Bei einem 10-m²-Paket mit 80 W/m² ergibt sich eine Gesamtleistung von 800 Watt. Prüfen Sie abschließend, ob der Receiver und der Stromanschluss für dieses System geeignet sind.

Infrarot-Fußbodenheizungsset

Geeignete Bodenbeläge

Die Art des Bodenbelags bestimmt, wie Sie die Wärmeentwicklung begrenzen und welche Bodenkonstruktion geeignet ist. Vergleichen Sie daher die Temperatureinstellungen, den Unterboden und die Produktdetails, bevor Sie sich für ein Paket entscheiden.

Elektrofolie unter einem Badezimmer- oder Duschboden eignet sich nur dann, wenn der gesamte Bodenaufbau dafür ausgelegt ist. Dies hängt von der Oberflächenbeschaffenheit, dem Unterboden und der Montageanleitung des Systems ab.

Bodenbeläge und Bodenstruktur

Für PVC und Laminat empfiehlt die Produktinformation üblicherweise eine maximale Thermostattemperatur von 27 °C. Stellen Sie diesen Wert am Thermostat ein und beachten Sie die Vorschriften für den gewählten Bodenbelag. So passen Sie die Wärme an den Belag an und nicht nur an die Wärmekapazität der Folie.

Prüfen Sie auch den gesamten Aufbau: Unterboden, Heizfolie, Schutzschicht und Bodenbelag. Die Montageanleitung sieht nach der Installation der Elektroheizung eine 7 mm dicke Ausgleichsschicht vor. Prüfen Sie, ob diese Schicht mit dem Bodensystem und der gewünschten Aufbauhöhe kompatibel ist. Ein Lieferant kann Ihnen die Produktspezifikationen des jeweiligen Belags erläutern.

Geeignet für Badezimmer- und Duschböden

Für einen Badezimmer- oder Duschboden ist eine geeignete Kombination aus Heizung, Bodenbelag und Unterkonstruktion erforderlich. Beurteilen Sie die Gegebenheiten individuell: Ein trockener Badezimmerboden ist nicht mit einem Duschboden vergleichbar. Lesen Sie die Produktanleitung, um festzustellen, ob das Gesamtsystem mit dem jeweiligen Bodenaufbau kompatibel ist.

Legen Sie nicht einfach unter jede geflieste Stelle im Badezimmer Folie. Prüfen Sie zunächst, wie die Wärme durch die gewählten Schichten geleitet wird und welche Temperatur der Belag aushält. Beachten Sie außerdem die Installationsanleitung für den Raum. So vermeiden Sie eine unpassende Kombination aus Bodenbelag und Heizsystem.

Beachten Sie außerdem das Verhältnis zwischen der Folienoberfläche und der Raumgrundfläche. Laut Produktinformation eignet sich eine Packung mit 10 m² Folie (80 W/m²) für einen Raum mit einer Grundfläche von bis zu ca. 12 m² und einer Abdeckung von etwa 80 %. Dieser Unterschied ist wichtig: Die Folienoberfläche entspricht nicht der gesamten Raumgrundfläche. Messen Sie daher zuerst den Boden aus und ermitteln Sie, welche Bereiche beheizt werden sollen.

Bei einem gut isolierten Haus geht das System von einer installierten Leistung von 100 Watt pro m² aus. Dieser Wert ist in Verbindung mit dem Bodenbelag und der verfügbaren Fläche zu berücksichtigen. Eine Packung mit 10 m² Folie bei 80 W/m² hat eine Gesamtleistung von 800 Watt. Diese Werte beschreiben die Folienoberfläche und -leistung, nicht automatisch die Temperaturbeständigkeit der jeweiligen Bodenbeläge.

Prüfen Sie vor dem Kauf kurz die Produktdetails: Achten Sie auf Bodenbelag, Unterboden, gewünschte Heizfläche und Thermostatbegrenzung. Vergleichen Sie anschließend die Angaben auf der Verpackung mit diesen Informationen. Bei PVC und Laminat ist die maximale Heiztemperatur von 27 °C besonders zu beachten. Bei anderen Bodenbelägen beachten Sie bitte die Angaben des Herstellers und Ihres Heizsystems.

Infrarot-Heizfolie für Laminat, Parkett und Holz

Bei Laminat-, Parkett- und Holzböden kommt es auf die Folienabmessungen, die Heizleistung und die Bodenkonstruktion an. Infrarotheizungen bestehen laut der Energieliste 2024 der niederländischen Unternehmensagentur (RVO) unter anderem aus Folien und Matten.

Technische Merkmale des Films

Die Heizfolie wird mit 230 V betrieben und kann in 25-cm-Schritten gekürzt werden. Prüfen Sie vor dem Zuschneiden, wofür die Folie vorgesehen ist. Beispielsweise können Sie einen Streifen für eine gerade Bodenfläche zuschneiden. Vergleichen Sie die Folien auch hinsichtlich der Heizleistung pro Quadratmeter. So stellen Sie sicher, dass die Folie zur zu beheizenden Fläche und der gewünschten Temperatur passt.

Bei Infrarotfolie besteht das Heizelement aus Kohlenstofffasern. Durch den Stromfluss im Material wird Wärme erzeugt. Beachten Sie bei der Auswahl die technischen Daten der Folie und die Montageanleitung. Diese geben Auskunft darüber, wie die Folie unter Laminat, Parkett oder Holz befestigt und installiert werden kann.

Abmessungen und Dicke

Die Filmabmessungen variieren je nach Ausführung. Eine beschriebene Rolle ist 10 Meter lang und 100 cm breit; andere Sets verwenden 50 cm breite Streifen. Auch die Dicke variiert je nach Produkt: In den Produktinformationen werden 0,3 mm, 0,338 mm und 0,35 mm angegeben. Vergleichen Sie daher die Abmessungen des Films, den Sie bestellen möchten.

Eine begrenzte Folienstärke kann relevant sein, wenn die Aufbauhöhe begrenzt werden soll. Berechnen Sie daher den gesamten Bodenaufbau inklusive Unterboden und Endbelag. Prüfen Sie außerdem, ob die Rollenbreite zu den verfügbaren Bodenflächen passt. In einem Raum mit schmalen Streifen kann ein 50 cm breiter Streifen ein anderes Ergebnis liefern als eine 100 cm breite Rolle.

Kohlenstofffaser in der Heizfolie

Kohlenstofffaserfolie dient der elektrischen Widerstandsheizung. Das Material erhitzt sich, sobald Strom durch das Heizelement fließt, und gibt die Wärme anschließend an die Bodenkonstruktion ab. Prüfen Sie die Spezifikationen der gewählten Ausführung, wie Leistung, Abmessungen und Anschlussmöglichkeiten. So treffen Sie Ihre Wahl auf Basis konkreter Eigenschaften und nicht nur aufgrund des Materialnamens.

Bei Laminat, Parkett und Holzböden ist die eingestellte Temperatur weiterhin wichtig. Die Produktinformationen empfehlen in der Regel eine maximale Thermostateinstellung von 27 °C für PVC oder Laminat. Bei Parkett und Holzböden sind die Spezifikationen des jeweiligen Bodenbelags zu beachten. Die gewünschte Temperatur und die Thermostateinstellung beeinflussen die Heizdauer und somit den Energieverbrauch.

Folien und Matten als Heizformen

Infrarotfolie und -matten sind unterschiedliche Formen der Infrarotheizung. Beide Typen sind in der Energieliste 2024 des RVO aufgeführt. Vergleichen Sie die Form mit dem Bodengrundriss: Folie lässt sich in 25-cm-Schritten zuschneiden, Matten hingegen haben eine andere Form. Prüfen Sie die Abmessungen, die Heizleistung und die Installationsanleitung für jedes System.

Bei Laminat- oder Parkettböden muss die Heizmethode zum gesamten Bodenaufbau passen. Bestimmen Sie daher zunächst die gewünschte Oberflächenbehandlung und die zu beheizende Fläche. Vergleichen Sie anschließend die Folie oder Matte mit der verfügbaren Fläche und den technischen Anforderungen. So vermeiden Sie, eine unpassende Ausführung zu bestellen.

Eine 10 m² große Folie mit einer Wärmeleistung von 80 W/m² hat eine Gesamtleistung von 800 Watt. Dieses konkrete Beispiel hilft Ihnen, die Folienfläche und den Energieverbrauch zu vergleichen. Der Thermostat steuert dann, wann das System Wärme abgibt. Sehen Sie sich die kompletten Fußbodenheizungssets an und vergleichen Sie die mitgelieferte Folie mit Ihrem Bodenbelag.

Warmteshop: Infrarotheizung

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Gestalten Sie Ihren nächsten Schritt komfortabel

Ein behaglicher Fußboden beginnt mit einer Lösung, die zu Ihrem Zuhause und Ihren Bedürfnissen passt. Legen Sie zunächst fest, welche Räume Sie beheizen möchten und wie die Heizung mit Ihren Bodenplänen harmoniert. So treffen Sie eine bewusste Entscheidung für Technologie und Komfort, die perfekt zu Ihrem Zuhause passen.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viel kostet es pro Stunde?

Die Betriebskosten einer kompletten **Infrarot-Fußbodenheizung** hängen von der gewählten Heizleistung und Ihrem aktuellen Stromtarif ab. Der angegebene Betrag gilt für das jeweilige Paket und kann je nach Stromtarif schwanken. Das Thermostat schaltet die Heizung nicht permanent mit voller Leistung ein. Für eine individuelle Kostenschätzung multiplizieren Sie den Stromverbrauch im Betrieb mit Ihrem Stromtarif und der tatsächlichen Einschaltdauer.

Welcher Thermostat passt zu diesem Paket?

Wählen Sie ein Thermostat, dessen Empfänger die Gesamtleistung Ihrer Heizung regeln kann. Das WLAN-Thermostat V3 kann maximal 3000 Watt steuern und wird mit zwei AA-Batterien betrieben. Wenn Sie Heizzeiten programmieren möchten, bietet das WLAN-Thermostat Chronos vier Schaltzeiten pro Tag. Vergleichen Sie die Funktionen mit Ihrem Nutzungsverhalten und prüfen Sie, ob der gewünschte Empfänger im Lieferumfang enthalten ist.

Was ist in einem Infrarot-Fußbodenheizungsset enthalten?

Ein Infrarot-Fußbodenheizungsset besteht aus Heizfolie und Komponenten für Steuerung und Anschluss. Das Folienset enthält einen Bodensensor mit flexiblem Sensorschlauch. Je nach Set und Fläche kann das Anschlussmaterial aus acht Crimpverbindern und Klebeband bestehen. Das Basisset ist für maximal fünf Anschlüsse bzw. fünf Folien ausgelegt. Sehen Sie sich die Inhaltsliste an und vergleichen Sie die Komponenten mit Ihrem Installationsplan.

Welches Infrarot-Fußbodenheizungssystem eignet sich für Laminat, PVC, Fliesen oder Parkett?

Die richtige Wahl hängt von der Bodenbeschaffenheit, dem Aufbau und den Anwendungshinweisen für Folie und Bodenbelag ab. Für PVC und Laminat wird in der Regel eine maximale Temperatur von 27 °C empfohlen. Bei Fliesen und Parkett müssen die jeweiligen System- und Bodenbelagsinformationen beachtet werden. Vergleichen Sie vor dem Kauf die zulässige Temperatur und den gesamten Schichtaufbau, nicht nur die Folienkapazität.

Ist eine Infrarot-Fußbodenheizung als primäre Heizungsanlage geeignet oder nur als Zusatzheizung?

Sie können das System als Haupt- oder Zusatzheizung wählen. Die Wahl hängt vom Wärmeverlust, der Dämmung und der geplanten Folienfläche ab. Als Hauptheizung muss die berechnete Heizleistung dem Wärmebedarf des Raumes entsprechen. Als Zusatzheizung kann die beheizbare Fläche kleiner sein, beispielsweise um einen festen Sitzbereich. Legen Sie den Verwendungszweck fest, bevor Sie die Heizleistung und die Folienmenge bestimmen.

Wie installiert man eine Infrarot-Fußbodenheizung und welcher Unterboden wird benötigt?

Beginnen Sie mit einem ebenen, geeigneten Untergrund und verlegen Sie die Dämmung gemäß der Systemanleitung. Die angegebene ISO-84-Dämmung ist bis maximal 70 °C temperaturbeständig. Verlegen Sie anschließend die Folie gemäß dem Verlegeplan und verbinden Sie die Bauteile wie vorgeschrieben. Der Bodenaufbau umfasst zudem eine 7 mm starke Ausgleichsschicht. Achten Sie darauf, dass der gewählte Untergrund farblich zum darüberliegenden Belag passt.

Welchen Thermostat und welchen Temperatursensor benötigen Sie für eine Infrarot-Fußbodenheizung?

Verwenden Sie ein Thermostat, dessen Kapazität der Folienkapazität entspricht, und einen zum System passenden Sensor. Das Folienset enthält einen Bodensensor mit flexiblem Sensorschlauch; der Sensor des empfohlenen Thermostats ist 3 m lang. Platzieren Sie den Sensor im Schlauch zwischen zwei Folienstücken, sodass er den Boden misst. Prüfen Sie vorab, ob die Kabellänge bis zum geplanten Messort reicht.

Wie hoch sind die Stromkosten und der Stromverbrauch einer Infrarot-Fußbodenheizung?

Berechnen Sie den Energieverbrauch, indem Sie die Leistungsaufnahme in Kilowatt mit der tatsächlichen Nutzungsdauer in Stunden multiplizieren. Der Thermostat bestimmt, wie lange die Heizung eingeschaltet bleibt. Daher entspricht eine Stunde Volllast nicht einer Stunde Heizbetrieb mit Thermostatsteuerung. Multiplizieren Sie den Verbrauch in Kilowattstunden mit Ihrem Stromtarif, um die Kosten zu schätzen. Notieren Sie die Werte separat, um einen besseren Vergleich zu ermöglichen.

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