
Infrarot-Projektionsheizung für Gewerbeflächen
, von Warmteshop Infrarotheizung, 11 Minuten Lesezeit

, von Warmteshop Infrarotheizung, 11 Minuten Lesezeit
Infrarot erwärmt nicht nur die Luft, sondern gibt durch Strahlung auch direkte Wärme an Ihren Körper ab. Mit Infrarot-Projektionsheizungen spüren Sie die Wärme sofort, sobald Sie sich im Wirkungsbereich der Paneele befinden. Auch Oberflächen…
Infrarot erwärmt nicht nur die Luft, sondern gibt durch Strahlung auch direkte Wärme an Ihren Körper ab. Mit Infrarotheizungen für Gewerbebetriebe spüren Sie die Wärme sofort, sobald Sie sich im Wirkungsbereich der Paneele befinden. Auch die Oberflächen im Raum erwärmen sich. So entsteht ein angenehmes Raumklima, ohne dass die gesamte Raumluft erst die gewünschte Temperatur erreichen muss.
Infrarot ist daher interessant für Arbeitsplätze, an denen angenehme Wärme wichtig ist, wie Büros, Empfangsbereiche oder Studios. Das Ergebnis hängt nicht nur vom Paneeltyp ab: Auch die Platzierung, die Raumaufteilung und die Nutzung des Raumes spielen eine Rolle. Fragen Sie sich daher zunächst, wo und wann Wärme benötigt wird.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie Strahlungswärme Ihren Körper erreicht und wie Infrarotpaneele Oberflächen und die Luft erwärmen. Sie lernen, welche Auswirkungen die Bedienung und die Thermostatsteuerung auf den Energieverbrauch haben und wann eine primäre oder zusätzliche Heizung für Ihre Geschäftsräume sinnvoll ist. So können Sie Komfort, Benutzerfreundlichkeit und Energieverbrauch gezielt gegeneinander abwägen.
Eine übersichtliche Steuerung macht Infrarotheizungen in Geschäftsräumen praktisch. Vereinbaren Sie bereits bei der Installation, wer die Paneele bedient und ausschaltet. In einem Büro kann beispielsweise der letzte Mitarbeiter überprüfen, ob die Heizung ausgeschaltet ist. In einem Hot-Pilates-Studio sind Vereinbarungen bezüglich Bedienung, Ausschalten, Reinigung und Inspektion notwendig. So wird sichergestellt, dass die Nutzung mit dem Tagesablauf und den Aktivitäten im Raum übereinstimmt.
Thermostate, Sensoren und jegliche App-Steuerung müssen mit den gewählten Heizprodukten kompatibel sein. Ein Thermostat misst die Temperatur an seinem Montageort. Platzieren Sie ihn daher nicht direkt unter einem Infrarotpanel, da die Messung sonst möglicherweise kein genaues Bild der Raumtemperatur liefert. Passen Sie das Steuerungssystem außerdem an die Positionen der Panels und die Bereiche an, in denen sich Personen aufhalten oder arbeiten.
Einzeln steuerbare Bedienfelder ermöglichen eine präzisere Steuerung pro Zone. So kann beispielsweise ein ungenutzter Arbeitsplatz ausgeschaltet bleiben, während ein belegter Bereich beheizt wird. Dies erfordert eine geeignete Elektroinstallation und eine übersichtliche Anordnung der Bedienelemente. In einem Hot-Pilates-Studio müssen zudem die Belastbarkeit, die Raumhöhe und die elektrische Last berücksichtigt werden.
Beachten Sie stets die Installationsanleitungen für Reinigung, Inspektion und sicheren Zugang. Schalten Sie die Bedienfelder vor Beginn der Reinigung gemäß der vereinbarten Vorgehensweise ab. Wartungsarm bedeutet nicht wartungsfrei: Planen Sie daher regelmäßige Kontrollen ein und dokumentieren Sie, wer diese durchführt. Prüfen Sie außerdem, ob die Bedienfelder frei von Hindernissen sind und ob sich Isolierung und Konfiguration verändert haben. Beispielsweise kann ein versetzter Arbeitsplatz die Position relativ zum Bedienfeld verändern. Beim Austausch eines Bedienfelds müssen Steuerung und Bedienung exakt auf das neue Produkt kalibriert werden. So stellen Sie sicher, dass die Anlage übersichtlich, nutzbar und für den täglichen Gebrauch geeignet bleibt.
Infrarot-Projektheizung ist ein Heizkonzept für Gewerbeflächen. Dabei werden Paneelauswahl, Leistung, Positionierung und Steuerungssystem individuell an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst. Infrarotpaneele erzeugen Strahlungs- und Konvektionswärme. Die Strahlung erwärmt Personen und Oberflächen im Wirkungsbereich des Paneels. Die Konvektion erwärmt die vorbeiströmende Luft.
Bei herkömmlichen Konvektionsheizungen steht die Luft im Vordergrund. Ein Infrarotpanel hingegen erzeugt zusätzliche, direkte Strahlungswärme, beispielsweise an einem Arbeitsplatz im Büro. Dadurch hängt das empfundene Wohlbefinden nicht allein von der Lufttemperatur ab. Die gewünschte Wärmemenge erfordert eine geeignete Positionierung des Panels: Hindernisse, die teilnehmenden Personen und der Kursleiter beeinflussen, welchen Bereich die Strahlung erreicht.
Daher erfordert eine gleichmäßige Wärmeverteilung mehr als nur eine hohe Decke oder einen Thermostat. Montagehöhe, Abstände, Hindernisse und Wärmeverluste müssen gemeinsam berücksichtigt werden. Auch die Position von Tischen oder Yogamatten spielt eine Rolle. Für Infrarotpaneele wird ein Abstrahlwinkel von 160° empfohlen, um ein angenehmes Ergebnis zu erzielen. Eine hohe Decke allein garantiert keine gleichmäßige Wärmeverteilung in einem Hot-Yoga-Studio.
Infrarotheizungen werden mit Strom betrieben, Gasheizungen hingegen mit Gas. Eine Wärmepumpe transportiert Wärme; Infrarotpaneele geben Wärme durch Strahlung und Konvektion ab. Welche Lösung geeignet ist, hängt vom Gebäude und der gewünschten Heizmethode ab.
Die Planung eines Nichtwohngebäudes muss auf dessen Funktion, die Elektroinstallation und die Anordnung der Schaltschränke abgestimmt sein. Dabei sind unter anderem die Tragfähigkeit, die Durchfahrtshöhe und die elektrische Last zu berücksichtigen. Die zu beachtenden Aspekte unterscheiden sich beispielsweise zwischen einem Bürogebäude und einem Unterrichtsraum.
Förderungen und Steuervergünstigungen hängen vom Projekt, der Investition und den jeweiligen Förderbedingungen ab. Berücksichtigen Sie diese Faktoren bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung von Infrarotheizungen. Die Kosten pro Quadratmeter bzw. Paneel richten sich nach Paneeltyp, Leistungsbedarf, Steuerungssystem und Installation.
Berechnen Sie die benötigte Leistung anhand der Raumausnutzung, der Wärmedämmung, des Wärmeverlusts, der Deckenhöhe und der gewünschten Bedingungen. Planen Sie anschließend die Arbeits- oder Unterrichtsbereiche sowie mögliche Hindernisse. Eine Installationsskizze hilft Ihnen, die Position und Reichweite der Paneele zu bestimmen. Produktinformationen sind dabei hilfreich, ersetzen aber keine Berechnung für den jeweiligen Raum.
Für Büros, Schulen und Industriehallen eignen sich Infrarotpaneele, sofern Typ, Leistung, Position und Steuerung auf die Funktion und Nutzung des Raumes abgestimmt sind. Arbeits- oder Unterrichtsplätze, Hindernisse, Wärmeverluste, Deckenhöhe und die vorhandene Elektroinstallation sollten berücksichtigt werden.
Die Primärheizung versorgt einen ganzen Raum mit Wärme für den täglichen Gebrauch. Die Zusatzheizung konzentriert sich auf einen bestimmten Bereich oder sorgt für kurzzeitigen Komfort. Man kann sich Paneele als Grundheizung in einem Büro vorstellen, im Gegensatz zu einer Infrarotlösung für einen einzelnen Arbeitsplatz. Die Wahl hängt von der Nutzungsdauer, der Wärmedämmung, der Raumaufteilung und der gewünschten Temperatur ab.
Für die Beheizung von Projekten eignen sich decken- oder wandmontierte Infrarotpaneele. Eine Tischheizung ist eher für einen einzelnen festen Arbeitsplatz geeignet und ersetzt nicht automatisch die Beheizung des gesamten Büros. In Schulen wird die Raumaufteilung und die Nutzung der einzelnen Bereiche berücksichtigt; in Industriehallen spielen Arbeitsplätze und offene Flächen eine Rolle. Wählen Sie einen Paneeltyp, der den Anforderungen und Betriebsbedingungen entspricht.
Ein hybrides HF-Infrarotsystem kann als primäre Heizungsanlage ausgelegt werden, sofern Leistung und Verteilung auf den Raum abgestimmt sind. Eine Heizungsanlage mit mehr als 50 % HF-Infrarotstrahlung wird als Strahlungsheizung bezeichnet. Diese Bezeichnung allein beweist jedoch nicht die Eignung eines Systems: Wärmeverlust, Montageort und Raumnutzung bestimmen ebenfalls die Auslegung.
Für die Primärheizung sollten Sie die bestehende Anlage und den gesamten Raum analysieren. Ermitteln Sie zunächst, wo sich Personen aufhalten, welche Bereiche gleichzeitig genutzt werden und wo Wärme verloren geht. Ein täglich genutzter Besprechungsraum erfordert eine andere Raumaufteilung als ein Lagerraum, in dem sich Personen nur kurz aufhalten. Passen Sie anschließend die Position der Heizpaneele und die benötigte Leistung an die jeweilige Anwendung an.
Eine Zusatzheizung ist sinnvoll, wenn die bestehende Heizungsanlage den Großteil des Raumes beheizt, ein Bereich aber zusätzliche Wärme benötigt. Stellen Sie sich beispielsweise einen Mitarbeiter an einem Schreibtisch in einer kühleren Ecke vor. Eine separate Schreibtischheizung wärmt diesen Arbeitsplatz, während die Hauptheizung den Rest des Büros versorgt. So ist nicht automatisch eine größere Heizungsanlage nötig, nur weil ein kleiner Bereich nicht warm genug ist.
Es gibt keinen universellen Paneeltyp für Schulen, Büros oder Industriehallen. Die Auswahl hängt von der Anwendung, dem Leistungsbedarf, dem Installationsort und dem Steuerungssystem ab. Berücksichtigen Sie außerdem den Freiraum um die Paneele und mögliche Hindernisse. So wird sichergestellt, dass die gewünschte Temperatur der tatsächlichen Nutzung entspricht und nicht nur der Bodenfläche.
Der Stromverbrauch hängt von der Leistung der Heizpaneele und der Heizdauer ab. Berechnen Sie den Verbrauch, indem Sie die Leistung in Kilowatt mit der Heizdauer in Stunden multiplizieren. Addieren Sie die Ergebnisse aller Paneele. So erhalten Sie einen Überblick über den Energieverbrauch pro Zone oder während eines kompletten Arbeitstages.
Ein Thermostat steuert das Ein- und Ausschalten der Paneele. Passen Sie die Steuerung an die Nutzung an: Ein Besprechungsraum, der nicht ständig genutzt wird, benötigt eine andere Steuerung als ein fester Arbeitsplatz. Mit einem Heizplan synchronisieren Sie die Heizung mit den geplanten Nutzungszeiten. So vermeiden Sie unnötiges Heizen leerer Räume.
Bei Strahlungswärme ist die Position des Thermostats ebenfalls wichtig. Richten Sie ein Heizpaneel nicht direkt auf den Thermostat. Der Sensor kann sich sonst lokal erwärmen und ein verfälschtes Bild der Raumtemperatur liefern. Wählen Sie einen repräsentativen Standort außerhalb der direkten Strahlungszone, fern von Zugluft und anderen Wärmequellen.
Ein Deckenheizpaneel erwärmt Personen und Oberflächen in seinem Erfassungsbereich, während ein Thermostat die Lufttemperatur misst. Daher liefern diese Messungen kein exaktes Bild des Komforts. Berücksichtigen Sie auch, wie sich die Arbeitsbereiche bei normaler Nutzung anfühlen. Eine hohe Paneeltemperatur beweist nicht zwangsläufig, dass sich ein Studio schneller aufheizt oder weniger Energie benötigt.
Richten Sie die Anordnung praktisch aus:
Ein Thermostat hilft zwar bei der Steuerung des Energieverbrauchs, ist aber nicht der einzige Faktor. Auch Dämmung, Wärmeverluste, die Position der Paneele und die Betriebsdauer beeinflussen den Wärmebedarf. Berücksichtigen Sie all diese Elemente, um die Steuerung optimal auf den Komfort und die tägliche Nutzung des Gebäudes abzustimmen.
Warmteshop Infrarotheizung hilft Ihnen, Ihre Infrarotheizung optimal an die Funktion und Raumaufteilung Ihrer Geschäftsräume anzupassen. Denken Sie an Infrarotpaneele für gezielte Wärme, Infrarotheizung mit LED-Beleuchtung, falls Sie auch Licht wünschen, oder elektrische Fußbodenheizung für wohlige Wärme vom Boden aus.
Die richtige Lösung hängt von den zu beheizenden Bereichen, der täglichen Nutzung und der vorhandenen Installation ab. Beispielsweise eignet sich eine Deckenheizung für einen Arbeitsbereich, während eine Fußbodenheizung sinnvoll sein kann, wenn eine freie Bodenfläche wichtig ist. Ausgehend von diesen Punkten können Sie besprechen, welche Heizmethode für Ihr Projekt am besten geeignet ist.
Möchten Sie die Möglichkeiten für Ihre Geschäftsräume besprechen? Kontaktieren Sie Warmteshop Infrared Heating für eine Beratung zu Infrarot-Projektheizungen.
Ein Heizungskonzept kann sich mit den Abläufen in Ihrem Unternehmen weiterentwickeln. Denken Sie voraus: Ändert sich die Funktion eines Raumes, verschieben sich Arbeitsbereiche oder wird eine Zone später anders genutzt? Berücksichtigen Sie solche potenziellen Änderungen, damit Ihre Wahl nicht nur heute sinnvoll ist, sondern auch Ihren langfristigen Plänen entspricht.
Ermitteln Sie daher, welche Rolle die Heizung in Ihrem Arbeitsumfeld spielen soll und welche Veränderungen Sie erwarten. Dies konkretisiert die Diskussion über die Projektheizung und ermöglicht Ihnen eine gezieltere Einschätzung dessen, was für Ihr Unternehmen am besten geeignet ist.
Möchten Sie Ihre Pläne weiter besprechen? Kontaktieren Sie Warmteshop Infrarotheizung. Gemeinsam finden wir die passende Lösung für Ihre Geschäftsräume.
Die Infrarotwärme ist vor allem an Körperstellen spürbar, die freie Sicht auf das Panel haben. Ein Schreibtisch, ein hoher Schrank oder eine Trennwand können die Strahlung lokal abschirmen. Richten Sie Ihren Arbeitsplatz daher so ein, dass der Benutzer nicht hinter einem großen Hindernis sitzt. Berücksichtigen Sie bei der Beurteilung des Komforts auch die Stuhlposition und die Bereiche, in denen sich Mitarbeiter längere Zeit aufhalten.
Verteilen Sie die Paneele so, dass die genutzten Bereiche ausreichend Wärme erhalten. In einem Großraumbüro müssen beispielsweise sowohl die festen Schreibtische als auch der Besprechungsbereich berücksichtigt werden. Ein Grundriss mit Möbeln, Arbeitsbereichen und Laufwegen verdeutlicht, wo sich die Paneele optimal ergänzen und wo Hindernisse die Wärme abschirmen könnten. So lässt sich die Verteilung anhand der täglichen Nutzung optimieren.
Ja, Infrarotheizungen sind elektrische Heizungen. Für ein Projekt ist es besonders wichtig, dass das Heizpanel und das Steuerungssystem kompatibel sind. Ein Steuerungssystem für ein Produkt funktioniert nicht automatisch mit einem anderen Heizpanel. Geben Sie daher bei der Produktauswahl an, welches Steuerungssystem die verschiedenen Zonen ansteuert.
Das Panel kann sich während des Gebrauchs heiß anfühlen. Berühren Sie es daher nicht, solange es sich aufheizt. Beachten Sie die Installations- und Bedienungsanleitung des gewählten Modells und berücksichtigen Sie den verfügbaren Freiraum um das Panel herum. Jedes Infrarotpanel von Warmteshop verfügt über einen Überhitzungsschutzschalter. Dieser ersetzt jedoch nicht die sorgfältige Platzierung und korrekte Verwendung.
Verwenden Sie kein Heizpaneel, um einen Raum auf der anderen Seite eines Fensters zu heizen. Platzieren Sie es in dem Raum, der beheizt werden soll, und richten Sie es auf den vorgesehenen Nutzerbereich aus. In einem Büro mit vielen Glasflächen ist es sinnvoll, die Arbeitsbereiche und die Position des Heizpaneels gemeinsam zu planen, damit die Wärme dort ankommt, wo sich die Personen aufhalten.
Der berechnete Stundensatz gilt nur, solange das Panel mit voller Leistung läuft. Bei mehreren Panels in einem Raum addieren Sie zunächst deren Leistungsabgaben. Multiplizieren Sie diese Summe anschließend mit der aktiven Heizdauer und Ihrem Stromtarif. Ein Thermostat kann die tatsächliche Betriebszeit begrenzen. Berücksichtigen Sie daher bei Ihrem Projekt auch den Nutzungsplan und die einzelnen Heizzonen.